Vor allem der steigende Wohlstand in China und Indien habe große Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Als Beispiel nennt Conway den Absatz von Autos, der bereits den Verkauf in den USA, Europa und Japan zusammen übersteige. Zugleich würde der Handel zwischen den
Schwellenländern im stärker und diese somit zunehmen unabhängig von den Industrienationen. Einzelne Rückschläge würden nichts an der Grunddynamik in den Schwellenländern ändern, so Conway.
Betreffende Länder hätten sich schneller und besser von der Krise erholt als erwartet, so auch John Pollen von Pioneer Funds http://www.pioneerfunds.com . Diese Entwicklung würde sich in den kommenden Monaten, in denen Konjukturprogramme stärker wirksam werden, fortsetzen. Aus der Krise gingen die Schwellenländer gestärkt hervor, nicht zuletzt hätte der Finanzsektor in den Emerging Markets nicht so stark gelitten wie in den Industrieländern.
